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Ein Zoo in Düsseldorf?

Düsseldorf ist so grün wie kaum eine andere Großstadt im Ruhrgebiet. Zu den vielen weitläufigen Ruheoasen gehören vor allem der Zoopark sowie der Nordpark mit seinem Aquazoo.

Von Ihrem Hotel Düsseldorf reisen Sie bequem und direkt mit dem ÖPNV zu den beliebtesten Plätzen in Nordrhein-Westfahlen. Doch was hat es nun mit dem Zoo in Düsseldorf auf sich? Schauen wir uns zunächst im Stadtteil Düsseltal um und steigen dafür den Haltestellen „Grünerstraße“ oder „Brehmplatz“ aus.

Was hat der heutige Zoopark zu bieten

Zoopark und Aquazoo – gibt es also sogar zwei Tierparks in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfahlens? Nein, diese Namen führe in die Irre. An den ehemaligen Zoologischen Garten Düsseldorfs erinnern heute nur die Freitreppe am Teich sowie die Sandstein-Skulptur „Affe“ von Johannes Knubel. Spricht demzufolge jemand vom Zoo Düsseldorf, meint er vielmehr den 13 Hektar großen City-Freizeitpark, der direkt an der Düssel liegt.

Zieht es Sporttreibende aufgrund des wertvollen Baumbestandes in die grüne Lunge des beliebten Zooviertels. Die durchgehende Beleuchtung macht das Laufen auf den verschlungenen Wegen der 1,7 Kilometer langen paradiesischen Runde zu jeder Zeit möglich.

Für Jung und Alt

Ob allein, mit Freunden, Familie oder Haustieren, jedes Alter kommt auf seine Kosten. So gibt es idyllisch gelegene Liegebänke mit Blick auf die Teichanlage sowie angenehme Gehwege mit Brücken über die Düssel. Die Eisstation entlang der Brehmstraße, der Tennisclub an der Grunerstraße oder das Boulespielfeld an der Faunastraße ergänzen die Vielfalt.

Für Kinder

Das Spieleparadies für Kinder hat ebenso einiges zu bieten: Kletter- und Tobezonen sowie ausreichend Platz für Ballspiele an der Grunerstraße sowie ein Kletternetz, Sandkasten, Rutschen und Schaukeln auf dem Hügel. An der Ecke Grüner-/ Mathildenstraße wartet eine weitere Attraktion: ein Wasserspielplatz mit Sandkasten und Spielgeräten sowie eine Anlage für Kleinkinder.

Die etwas traurige Geschichte des Düsseldorfer Zoos

Ursprünge

Zu Zeiten der Industrialisierung im 19. Jahrhundert durften in den heranwachsenden Metropolen Deutschlands natürlich große Stadtparks nicht fehlen. Vielmehr aus Repräsentationsgründen als aus Tierliebe wurde am 31. Mai 1876 der Düsseldorfer Tierpark eröffnet. Konzipiert wurde die Anlage von Alfred Brehm, dem damaligen Leiter des Berliner Aquariums und einer der bekanntesten deutschen Zoologen.

Mitten im Herzen Düsseltals hausten damals Tiere aus aller Welt und lockten die Düsseldorfer und Reisenden zum Lustwandeln in den Zoo. Doch bereits der Erste Weltkrieg vernichtete den gesamten Tierbestand.

Weltkriege und Wiederaufbau

Nach dem Wiederaufbau genoss der Zoo in den 1920er und 30er Jahren erneut einen sehr guten Ruf. Grund des Erfolgs zur Zeit der Weimarer Republik war die wachsende Begeisterung des deutschen Bildungsbürgertums für die Naturwissenschaften. Der Park wurde sogar um ein Naturkundemuseum erweitert.Im Zweiten Weltkrieg zerstörte ein Bombenangriff im November 1943 schließlich den Zoo und das dortige Museum vollständig. Das Ende des Tiergartens war besiegelt.

Nachkriegszeit bis heute

Seit der Besitzübertragung an die Stadt Düsseldorf im Jahr 1905 besteht die vertragliche Verpflichtung die Anlage des Zooviertels dauerhaft zu erhalten. So baute Ulrich Wolf den ehemaligen Tierpark im Jahr 1951 zu einem Stadtteilpark um. Die Nachfolge des Zoos tritt nun das sich im Nordpark befindende Aquazoo Löbbecke Museum an.

Der Nordpark

Ein weiterer beliebter Treffpunkt für Sport, Spaziergang, Feierabend-Picknick und Federball mitten in der City erstreckt sich beiderseits der Kaiserswerther Straße. Die 1937 eröffnete Grünfläche ist gekennzeichnet durch einen reizvollen Kontrast: auf der einen Seite langgezogene Wasserbecken sowie symmetrische Blumenbeete und auf der anderen der malerische Japanische Garten und der Seerosengarten.

Viele haben es vergessen: Entstanden ist der Park anlässlich der großen Reichsausstellung „Schaffendes Volk“. Wie der Name verrät, sollten zwölf Statuen (die „Ständischen“) unterschiedliche Berufe und damit das aus nationalsozialistischer Sicht „schaffende Volk“ darstellen. Doch ein Skandal um die beiden „Rossebändiger“ am Eingang brandmarkte die Statuen als entartete Kunst. Im Anschluss wurden alle anderen Figuren entfernt. Erst ab den 1950er Jahren tauchten einige wieder auf.

Zurück zur bezeichnenden Vielfalt des Erholungsparks. Ähnlich wie im Zoopark gibt es gleich fünf verschiedene Spielbereiche für Kinder. Außerdem verzaubert die Parkanlage mit Springbrunnen, einer großen Fontäne sowie wunderschön bepflanzten Arkadengängen und Skulpturen.

Im gemütlichen Parkcafé duftet es nicht nur nach Kaffee und Kuchen. Auch warme ansprechende Köstlichkeiten aus NRW werden serviert. Dieser Ort der Gartenkunst ist allerdings mehr als die Heimat vieler Pflanzen. Im hiesigen Museum tummeln sich über 500 Tierarten, deren Lebensraum eng mit dem Wasser verknüpft ist.

Das Aquazoo Löbbecke Museum

Im, unter oder über Wasser - alles, was es über die Evolution zu wissen gibt, finden Sie in diesem Indoor-Zoo. Das ursprünglich 1987 geöffnete Museum wurde nach langer Sanierungszeit 2017 wiedereröffnet. Die Mischung aus Museum und Aquarium bietet eine eindrucksvolle Erlebniswelt:

In den 25 Themenräumen kann man in 80 Aquarien rund 560 Tierarten bestaunen. Wer keine Angst vor Haien oder Stachelrochen hat, kann seinen Mut beweisen und Rieseninsekten über Hände klettern lassen. Wenn das noch nicht genug Nervenkitzel ist, warum nicht einmal eine Vogelspinne oder Schlange streicheln?

Übrigens: Der Aquazoo erhielt schon mehrfache UN-Auszeichnungen für die hausinterne Amphibienschutz- und Zuchtstation. Verschiedene vom Aussterben bedrohte Tiere werden hier gepflegt und teilweise erfolgreich vermehrt.

Und wo sind jetzt die Zootiere?

Wer in Düsseldorf exotische Zootiere sucht, wird schnell aufgeben müssen. Allerdings spendet der Wildpark im Grafenberger Wald mehr als nur einen kleinen Trost. Auf dem 40 Hektar großen Gehege befinden sich Rothirsche, Muffelwild und Wildschweine.

Der ganzjährig geöffnete und kostenfreie Wildpark beherbergt eine beachtliche Vielfalt von in Deutschland heimischen Wildtieren.

Übrigens: Rund um den Park lohnt es sich zu wandern! Der Grafenberger Wald nördlich des Stadtteils Gerresheim ist ein wahres Erholungsgebiet in NRW.

Welches B&B Hotel soll ich in Düsseldorf wählen?